ZUSAMMENLEBEN
Unterschiedliche Menschen, die sich politisch, gesellschaftlich oder kulturell engagieren, beantworten dieselben zehn Fragen zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland.
Themen
#Identität
#Teilhabe
#Perspektivwechsel
Dauer
flexibel einsetzbar
Richtet sich an
Jugendliche ab
Jahrgangsstufe 9
Benötigtes Material
PC oder Tablet und
Kopfhörer für jede Person
Alle Interviewpartner*innen beantworten die gleichen zehn Fragen. Durch die einheitliche Fragestruktur werden Unterschiede in Biografien und Perspektiven ebenso deutlich wie überraschende Parallelen. Die Schüler*innen können die Videointerviews gezielt vergleichen, indem sie sich die Antworten zu einzelnen Fragen anschauen, oder sich entlang ausgewählter Personen durch das Modul bewegen. So wird gesellschaftliche Vielfalt in Deutschland sichtbar. Gleichzeitig fördert das Lernmodul das Verständnis und die Akzeptanz von Lebensrealitäten, die sich von den eigenen unterscheiden.
- explorativer, selbstbestimmter Ansatz
- Auseinandersetzung mit Erfahrungen von Diskriminierung und gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten
- Reflexion des gesellschaftlichen Miteinanders vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen sowie verschiedener Lebensrealitäten
- Beschäftigung mit erlebten Einschränkungen und strukturellen Rahmenbedingungen
- Entwicklung einer eigenen Position zu gesellschaftlichen Fragen
- Ableiten konkreter Handlungsoptionen für den eigenen Alltag
Einfach
- Wofür setzen sich die Interviewpartner*innen ein?
- Was ist gesellschaftliche Mitbestimmung?
- Was möchten die Interviewpartner*innen gesellschaftlich verändern?
- Was hat die einzelnen Personen in ihrem Leben beeinflusst?
Mittel
- Welche Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Mitbestimmung gibt es?
- Welche unterschiedlichen Perspektiven jüdischer Menschen werden durch die Interviewpartner*innen deutlich?
Schwer
- Welche unterschiedlichen Positionen vertreten die Interviewpartner*innen in Bezug auf die Mitgestaltung der Gesellschaft und ihre Möglichkeiten?
- Wie haben die Geschichte, körperliche oder psychische Erfahrungen und die Lebensumstände die Meinungen und Perspektiven der Interviewpartner*innen beeinflusst?
- Was sind Perspektiven von Personen marginalisierter Gruppen (Jüdinnen und Juden, Rom*nja, Post-Ost) auf das Zusammenleben?
- Perspektiven wechseln: Neue Sichtweisen auf das Leben in Deutschland kennenlernen.
- Gemeinsamkeiten entdecken: Die unterschiedlichen Interviewpartner*innen eröffnen diverse Identifikationsmöglichkeiten.
- Vielfalt wahrnehmen: Die Pluralität in der Gesellschaft erkennen.
- Gestaltungschancen eröffnen: Formen der gesellschaftlichen Mitbestimmung sowie Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Gesellschaft erkennen.
- Selbstverortung: Reflektieren, welche gesellschaftlichen Themen für Schüler*innen selbst wichtig sind und hinterfragen, ob ihre Perspektiven in der Öffentlichkeit repräsentiert sind.
- Handlungsspielräume reflektieren: Die Perspektiven der Interviewpartner*innen eröffnen Raum zur Reflexion der eigenen Möglichkeiten und regen dazu an, selbst aktiv zu werden.
Was sind mögliche Herausforderungen und Schwierigkeiten, die bei der Erkundung der interaktiven Lernmodule
Eventuell sind nicht alle Begriffe und historischen Ereignisse, die die Interviewpartner*innen verwenden oder auf die sie verweisen, den Schüler*innen bekannt. Ein Teil wird in den Dialogboxen erklärt. Es kann aber trotzdem hilfreich sein, nach unbekannten Begriffen zu fragen, um diese zu erläutern.
Achten Sie auf eine nicht-verletzende Sprache, da sensible Themen behandelt werden, welche die eigene Identität, Rassismus, Antisemitismus und die Repräsentanz marginalisierter Gruppen betreffen.